Stefan Kierek – RADONART

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Monats-Archive: August 2026

Noch ein bisschen mehr!

Geschrieben am August 20, 2026 Von Kierek

Angefangen hat es mit einem Satz, der völlig harmlos klingt: „Nicht zu wenig, das wär‘ zu schade, lieber zu viel – und dann noch ein bisschen mehr.“ Man kann ihn über ein gutes Essen sagen. Über einen schönen Abend. Über fast alles. Genau deshalb steht er am Anfang dieses Songs – und gibt ihm den Titel.

Was dann folgt, ist eine Bewegung in drei Schritten. Erst das Glas Wein, das die Welt warm macht und die Sorgen leicht. Dann die Zigarette, ein Zug, zwei Zug. Dann die Frage, die niemand laut stellt: Was kommt, wenn der Rauch verweht? Jede Strophe endet mit einer Stimme, die einlädt – die Flasche lacht, die Schachtel flüstert, die Straße bietet an. Und jedes Mal antwortet der Refrain dagegen: „Ein Schritt zurück, ein Blick nach vorn – denn morgen fragt dich, was du heute gabst.“

Es gibt keine Moral am Schluss. Es gibt nur das Outro, und dort ist alles schon vorbei.

Zur Musik. Eine Klavierballade in Es-Dur, 68 BPM, aufrechtes Klavier mit viel Pedal, schlichte Dreiklänge, fast choralartig. Dass eine Dur-Tonart unter diesem Text steht, ist Absicht: Sie macht das Ende härter, als Moll es könnte. Zwischen dem letzten Refrain und dem Outro liegt eine lange Instrumentalpassage, in der die Band abbricht und das Tempo fällt. Dort vergehen die Jahre.

Zur Entstehung. Der Text ist von mir, die Musik ist mit einem KI-Musikgenerator entstanden. Das schreibe ich nicht als Fußnote, sondern weil es zur Sache gehört. Interessant war nämlich nicht das Klicken, sondern alles davor: Die KI versteht keine Noten. Sie versteht Beschreibungen. Wer eine bestimmte Klavierfarbe will, muss sie in Worte fassen können – Tonart, Tempo, Lage, Anschlag, Aufnahmesituation. Und wer eine Dramaturgie will, muss sie in der Struktur des Textes selbst anlegen: wo die Instrumente einsetzen, wo alles abbricht, wo die Zeit springt.

Das hat mich mehr über den Song gelehrt als jede Aufnahme davor. Man merkt sehr schnell, welche Stellen man selbst noch nicht verstanden hat – die KI setzt sie nämlich beliebig um.

Was die KI nicht geleistet hat: die Idee, den Text, die Auswahl. Von den erzeugten Fassungen war die Mehrzahl unbrauchbar. Die Entscheidung, welche es wird, bleibt eine musikalische, und die trifft kein Modell.

Text:

Noch ein bisschen mehr!

Es soll schmecken, ganz und gar, es soll mich verzaubern
Oh, so lecker, ich kann nicht widerstehen
Nicht zu wenig, das wär’ zu schade, lieber zu viel
Und dann noch ein bisschen mehr

Oh, wenn die Vernunft die Zügel hält, statt dass die Lust dich treibt
Ein Schritt zurück, ein Blick nach vorn – denn morgen fragt dich, was du heute gabst

Erst ein Glas, dann noch eins, rot, weiß – es schmeckt so fein
Die Welt wird warm, die Sorgen leicht
Doch die Flasche lacht: „Noch ein Schluck – wer zählt schon mit“

Oh, wenn die Vernunft die Zügel hält, statt dass die Lust dich treibt
Ein Schritt zurück, ein Blick nach vorn – denn morgen fragt dich, was du heute gabst

Dann die Zigarette, glimmt so sanft, ein Zug, zwei Zug – die Luft wird schwer
Der Rauch steigt auf, die Gedanken fliehn
Doch die Schachtel flüstert: „Zünd mich an“

Oh, wenn die Vernunft die Zügel hält, statt dass die Lust dich treibt
Ein Schritt zurück, ein Blick nach vorn – denn morgen fragt dich, was du heute gabst

Doch was kommt, wenn der Rauch verweht? Wenn Glas und Glut nicht mehr genügt?
Die Neugier fragt: „Was gibt’s noch mehr“
Die Straße flüstert: „Komm, ich zeig’s dir hier“

Oh, wenn die Vernunft die Zügel hält, statt dass die Lust dich treibt
Ein Schritt zurück, ein Blick nach vorn – denn morgen fragt dich, was du heute gabst

Jetzt sitzt sie da, die Jugend ist vorbei
Der Husten bleibt, der Atem geht nicht frei
Jeden Abend flüssiges Vergessen
Und die Jugend? Die zahlt man – irgendwann, irgendwie schwer

Rechte: © 2026 Stefan Kierek. Lied, Text und Bild sind meine kreative Schöpfung. Alle Rechte vorbehalten – eine Verwendung, Vervielfältigung oder Bearbeitung ist ohne meine Zustimmung nicht gestattet.

Der Liedtext wurde von mir selbst verfasst; Vertonung und Bild wurden mit KI-Werkzeugen nach meinen eigenen Vorgaben erstellt.

Veröffentlicht unter Musik, Poesie | Tags: Songs | Hinterlassen Sie einen Kommentar |

„Ungesagt“

Geschrieben am August 17, 2026 Von Kierek

„Ungesagt“ erzählt von all den Gedanken, Gefühlen und Worten, die in einem Menschen verborgen bleiben.

Es geht um Menschen, die viel zu sagen hätten – über Liebe, Sehnsucht, Angst, Hoffnung, Dankbarkeit oder den Wunsch nach Nähe. Doch Unsicherheit, fehlender Mut, Angst vor Ablehnung oder mangelndes Selbstvertrauen halten sie davon ab, diese Worte auszusprechen.

Nach außen sieht man vielleicht nur einen Menschen. Doch dahinter kann sich eine ganze Welt voller Gedanken und Gefühle verbergen.

Das Lied möchte daran erinnern, genauer hinzusehen und zuzuhören. Denn manchmal braucht es nur eine Frage, ein offenes Ohr oder ein wenig Mut, damit etwas ausgesprochen werden kann, das viel zu lange verborgen war.

„Ungesagt“ ist ein Lied über das, was in uns lebt – und über all das, was verloren gehen kann, wenn wir es niemals aussprechen.

UNGESAGT

[Intro]

[Verse 1]
Stimmen, die sie nie befreit
Bilder, die kein Auge sieht
Tief vergraben, weit und breit
Ein Licht, das niemand rieht

[Chorus]
So viel bleibt ungesagt
So viel geht still verlor’n
Was niemals jemand fragt
War … nie … ge … bor’n

[Verse 2]
Hinter Augen, dunkel, weit
Schläft ein Ozean aus Zeit
Wer sie sieht, sieht nur die Haut
Nie das Reich, das sie gebaut

[Chorus]
So viel bleibt ungesagt
So viel geht still verlor’n
Was niemals jemand fragt
War … nie … ge … bor’n

[Bridge]
Nicht Leere – nein
Zu viel, zu tief
Ein ganzes Meer
Das nie ein Schiff berief

[Chorus]
So viel bleibt ungesagt
So viel geht still verlor’n
Was niemals jemand fragt
War … nie … ge … bor’n

[Outro]

Rechte: © 2026 Stefan Kierek. Lied, Text und Bild sind meine kreative Schöpfung. Alle Rechte vorbehalten – eine Verwendung, Vervielfältigung oder Bearbeitung ist ohne meine Zustimmung nicht gestattet.

Der Liedtext wurde von mir selbst verfasst; Vertonung und Bild wurden mit KI-Werkzeugen nach meinen eigenen Vorgaben erstellt.

Veröffentlicht unter Musik, Poesie | Tags: Musik, Poesie, Songs | Hinterlassen Sie einen Kommentar |

„Im Stillstand gefangen“

Geschrieben am August 7, 2026 Von Kierek

Ein selbst geschriebenes Lied, vertont mit KI-Unterstützung

Worum es geht

Das Lied handelt von der Lähmung des ewigen Abwägens – vom Zögern, das sich hinter Gründlichkeit versteckt. Jemand bittet um einen Weg, um eine Tat, um eine Entscheidung, doch zurück kommen nur Erklärungen, Mails voller Begründungen und das Streben nach einer Perfektion, die nie eintritt. Am Ende ist alles gesagt und nichts getan: Man dreht sich im Kreis und bleibt am alten Fleck.

Ich möchte damit den schmalen Grat zwischen sorgfältigem Nachdenken und handlungshemmender Grübelei sichtbar machen. Nicht jede Antwort braucht ein weiteres „Ja, aber“ – manchmal ist der einzige Ausweg aus dem Stillstand die Handlung selbst. Der wiederkehrende Refrain steht für genau diesen Kreislauf, der sich nicht auflöst, solange man ihn nur bedenkt statt durchbricht.

Wie das Lied entstanden ist

Den Text habe ich selbst geschrieben – Wortwahl, Bilder und Aufbau stammen von mir. Für die musikalische Umsetzung habe ich eine KI genutzt und ihr dabei konkrete Vorgaben gemacht: Stilrichtung, Stimmung, Tempo, Art des Gesangs und vor allem die Instrumentierung.

Bewusst gewählt ist, dass jede Strophe einen eigenen klanglichen Schwerpunkt trägt: die erste Strophe die Streicher, die zweite das Saxophon, die dritte das Klavier. Im Refrain wirken alle Instrumente zusammen – als klangliches Bild für den Moment, in dem alles zusammenkommt. An den gesetzten Kommas im jeweils letzten Satz habe ich zudem gezielte Gesangspausen vorgegeben, damit die Worte Raum zum Nachwirken bekommen.

Die KI war also das Werkzeug für Klang und Arrangement – die inhaltlichen und gestalterischen Entscheidungen liegen bei mir.

Der Liedtext

[Intro] Instrumental

[Strophe 1 – Streicher im Vordergrund]
Du fragst ihn nach Weg, er gibt dir ein Meer an Erklärungen, doch keinen Plan.
Jede Antwort ein Umweg, … ein weiteres Versteck, … und du stehst noch immer am alten Fleck.

[Refrain]
Die Frage ist klar, doch deine Antwort dreht sich wie ein Kreis, im Stillstand gefangen, … du kennst diesen Preis.

[Strophe 2 – Saxophon im Vordergrund]
Eine Tat, die zählt, doch er schreibt einen Brief voller Gründe, warum es nicht geht.
Die Tinte trocknet, … die Zeit vergeht, … doch die Handlung bleibt aus, … sie geschieht nie.

[Refrain]
Die Frage ist klar, doch deine Antwort dreht sich wie ein Kreis, im Stillstand gefangen, … du kennst diesen Preis.

[Pause – instrumentales Zwischenspiel]
Instrumental

[Strophe 3 – Piano im Vordergrund]
Er denkt und denkt, doch der Moment ist verpasst, weil er immer noch wägt, was zu tun.
Alles muss perfekt sein, … doch perfekt ist nie, … und so bleibt er stehn.

[Refrain]
Die Frage ist klar, doch deine Antwort dreht sich wie ein Kreis, im Stillstand gefangen, … du kennst diesen Preis.

[Outro]
Instrumental

Rechte: © 2026 Stefan Kierek. Lied, Text und Bild sind meine kreative Schöpfung. Alle Rechte vorbehalten – eine Verwendung, Vervielfältigung oder Bearbeitung ist ohne meine Zustimmung nicht gestattet.

Der Liedtext wurde von mir selbst verfasst; Vertonung und Bild wurden mit KI-Werkzeugen nach meinen eigenen Vorgaben erstellt.

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