Stefan Kierek – RADONART

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Archiv der Kategorie: Musik

Hieronymus – 7 Lieder über die Dunkelheit unserer Zeit

Geschrieben am Oktober 26, 2026 Von Kierek

Ein Album, inspiriert von den Bildwelten des Hieronymus Bosch: Mönchsgesang trifft auf elektronischen Groove, und die Dämonen des 15. Jahrhunderts tragen heute andere Kleider.

Hieronymus Bosch malte vor über 500 Jahren Höllen, Versuchungen und Narren. Seine Bilder wirken bis heute erstaunlich vertraut. Genau daraus ist dieses Album entstanden: sieben Lieder, die Boschs Bildsprache auf die politische Lage unserer Zeit übertragen.

Der Klang

Die Songs verbinden mittelalterlichen Mönchsgesang mit ruhigen elektronischen Grooves. Lateinische Zeilen stehen neben deutschen Texten, Kirchenorgel und Röhrenglocken neben Synthesizerbässen. Alt und neu klingen hier bewusst zusammen, denn darum geht es auch inhaltlich.

Das Intro: Omnia Mutantur

Am Anfang stand ein einziger Song: „Omnia Mutantur – Alles verändert sich, nichts vergeht, die Zeit fließt, das Leben bleibt.“ Daraus wurde die Grundidee des ganzen Albums. Die Zeiten ändern sich, die Orte auch, doch das Böse kehrt immer wieder zurück.

Das Musikvideo zeigt genau das: Der Teufel tritt als Redner vor eine Menschenmenge, in neun verschiedenen Epochen. Vom Hochmittelalter über den Dreißigjährigen Krieg, Napoleon und die Weltkriege bis in eine ferne Zukunft auf einem fremden Planeten. Jedes Mal ist die Kulisse eine andere, und jedes Mal ist es dieselbe Szene.

[VIDEO: Omnia Mutantur]

Die sechs Lieder

Auf das Intro folgen sechs Songs, die jeweils ein Motiv aus Boschs Werk aufgreifen:

Die süße Lüge – Verführung durch Desinformation
Im Chor des Wahnsinns – der kollektive Wahnsinn
Der Tempel fällt – die Zerstörung der Ordnung
Requiem für die Stummen – Krieg und Zerstörung
Die Früchte der Gier – Gier und moralischer Zerfall
Die kleine Flamme – Hoffnung und innerer Widerstand

Das Album endet bewusst nicht in der Dunkelheit. Die letzte Flamme ist klein, aber sie brennt.

Zur Albumseite

Alle Songs, Texte, Videos, Übersetzungen und die Hintergründe
zu den Bosch-Motiven findest du auf der eigenen Albumseite:

→ [Zur Albumseite Hieronymus]

Credits

Texte und Konzept: Stefan Kierek
Musikalische Planung, Arrangement und Auswahl: Stefan Kierek
Umsetzung: KI-gestützte Apps

Veröffentlicht unter Digiart, Geschichte, Musik, Musik&Art, Schule | Hinterlassen Sie einen Kommentar |

Cold Front by Radonique

Geschrieben am Oktober 26, 2026 Von Kierek

Ein paar Worte, viel Wind – und ein Sturm, der näher kommt.

Über den Song

„Cold Front“ erzählt keine Geschichte, es zählt auf. Eine Frauenstimme spricht einzelne Begriffe in die Musik, mit viel Raum dazwischen. Die Musik übernimmt den Rest.

Es beginnt mit goldenem Laub und Erntezeit. Dann dreht der Wind, der Luftdruck fällt, Wolken ziehen auf, bis der Sturm schließlich losbricht. Am Ende bleibt eine schlichte Botschaft: Es wird kälter. Zieht euch warm an.

Man kann den Song als Herbstlied hören. Man kann aber auch genauer hinhören: Fast jeder Begriff hat eine zweite Bedeutung, und vieles davon klingt nicht nur nach Wetter, sondern auch nach den Nachrichten. Welche Lesart gilt, entscheidet, wer zuhört.

Songtext

Golden leaves
Harvest time
What we sowed
Long shadows
Shorter days

Shifting winds
Pressure dropping
Gathering clouds
Cold front
Headwind

Storm warning
Uprooted
Power cut
Lights out

Shelter
Hold together
It’s getting colder
Wrap up warm

Deutsche Übersetzung

Goldenes Laub
Erntezeit
Was wir gesät haben
Lange Schatten
Kürzere Tage

Der Wind dreht sich
Der Druck fällt
Wolken ziehen auf
Kaltfront
Gegenwind

Sturmwarnung
Entwurzelt
Stromausfall
Licht aus

Zuflucht
Zusammenhalten
Es wird kälter
Zieht euch warm an

Entstehung & Credits

Text und Konzept: Stefan Kierek
Musik: KI-gestützt erzeugt mit MakeBestMusic, nachbearbeitet in GarageBand
Veröffentlicht: [Datum]

Die Musik dieses Titels wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt. Idee, Text, Dramaturgie und Nachbearbeitung stammen von Stefan Kierek.

Jetzt anhören
Spotify · Apple Music · YouTube

Veröffentlicht unter Musik, Musik&Art | Tags: Herbst, Musik, Radonique, Wetter | Hinterlassen Sie einen Kommentar |

Noch ein bisschen mehr!

Geschrieben am August 20, 2026 Von Kierek

Angefangen hat es mit einem Satz, der völlig harmlos klingt: „Nicht zu wenig, das wär‘ zu schade, lieber zu viel – und dann noch ein bisschen mehr.“ Man kann ihn über ein gutes Essen sagen. Über einen schönen Abend. Über fast alles. Genau deshalb steht er am Anfang dieses Songs – und gibt ihm den Titel.

Was dann folgt, ist eine Bewegung in drei Schritten. Erst das Glas Wein, das die Welt warm macht und die Sorgen leicht. Dann die Zigarette, ein Zug, zwei Zug. Dann die Frage, die niemand laut stellt: Was kommt, wenn der Rauch verweht? Jede Strophe endet mit einer Stimme, die einlädt – die Flasche lacht, die Schachtel flüstert, die Straße bietet an. Und jedes Mal antwortet der Refrain dagegen: „Ein Schritt zurück, ein Blick nach vorn – denn morgen fragt dich, was du heute gabst.“

Es gibt keine Moral am Schluss. Es gibt nur das Outro, und dort ist alles schon vorbei.

Zur Musik. Eine Klavierballade in Es-Dur, 68 BPM, aufrechtes Klavier mit viel Pedal, schlichte Dreiklänge, fast choralartig. Dass eine Dur-Tonart unter diesem Text steht, ist Absicht: Sie macht das Ende härter, als Moll es könnte. Zwischen dem letzten Refrain und dem Outro liegt eine lange Instrumentalpassage, in der die Band abbricht und das Tempo fällt. Dort vergehen die Jahre.

Zur Entstehung. Der Text ist von mir, die Musik ist mit einem KI-Musikgenerator entstanden. Das schreibe ich nicht als Fußnote, sondern weil es zur Sache gehört. Interessant war nämlich nicht das Klicken, sondern alles davor: Die KI versteht keine Noten. Sie versteht Beschreibungen. Wer eine bestimmte Klavierfarbe will, muss sie in Worte fassen können – Tonart, Tempo, Lage, Anschlag, Aufnahmesituation. Und wer eine Dramaturgie will, muss sie in der Struktur des Textes selbst anlegen: wo die Instrumente einsetzen, wo alles abbricht, wo die Zeit springt.

Das hat mich mehr über den Song gelehrt als jede Aufnahme davor. Man merkt sehr schnell, welche Stellen man selbst noch nicht verstanden hat – die KI setzt sie nämlich beliebig um.

Was die KI nicht geleistet hat: die Idee, den Text, die Auswahl. Von den erzeugten Fassungen war die Mehrzahl unbrauchbar. Die Entscheidung, welche es wird, bleibt eine musikalische, und die trifft kein Modell.

Text:

Noch ein bisschen mehr!

Es soll schmecken, ganz und gar, es soll mich verzaubern
Oh, so lecker, ich kann nicht widerstehen
Nicht zu wenig, das wär’ zu schade, lieber zu viel
Und dann noch ein bisschen mehr

Oh, wenn die Vernunft die Zügel hält, statt dass die Lust dich treibt
Ein Schritt zurück, ein Blick nach vorn – denn morgen fragt dich, was du heute gabst

Erst ein Glas, dann noch eins, rot, weiß – es schmeckt so fein
Die Welt wird warm, die Sorgen leicht
Doch die Flasche lacht: „Noch ein Schluck – wer zählt schon mit“

Oh, wenn die Vernunft die Zügel hält, statt dass die Lust dich treibt
Ein Schritt zurück, ein Blick nach vorn – denn morgen fragt dich, was du heute gabst

Dann die Zigarette, glimmt so sanft, ein Zug, zwei Zug – die Luft wird schwer
Der Rauch steigt auf, die Gedanken fliehn
Doch die Schachtel flüstert: „Zünd mich an“

Oh, wenn die Vernunft die Zügel hält, statt dass die Lust dich treibt
Ein Schritt zurück, ein Blick nach vorn – denn morgen fragt dich, was du heute gabst

Doch was kommt, wenn der Rauch verweht? Wenn Glas und Glut nicht mehr genügt?
Die Neugier fragt: „Was gibt’s noch mehr“
Die Straße flüstert: „Komm, ich zeig’s dir hier“

Oh, wenn die Vernunft die Zügel hält, statt dass die Lust dich treibt
Ein Schritt zurück, ein Blick nach vorn – denn morgen fragt dich, was du heute gabst

Jetzt sitzt sie da, die Jugend ist vorbei
Der Husten bleibt, der Atem geht nicht frei
Jeden Abend flüssiges Vergessen
Und die Jugend? Die zahlt man – irgendwann, irgendwie schwer

Rechte: © 2026 Stefan Kierek. Lied, Text und Bild sind meine kreative Schöpfung. Alle Rechte vorbehalten – eine Verwendung, Vervielfältigung oder Bearbeitung ist ohne meine Zustimmung nicht gestattet.

Der Liedtext wurde von mir selbst verfasst; Vertonung und Bild wurden mit KI-Werkzeugen nach meinen eigenen Vorgaben erstellt.

Veröffentlicht unter Musik, Poesie | Tags: Songs | Hinterlassen Sie einen Kommentar |

„Ungesagt“

Geschrieben am August 17, 2026 Von Kierek

„Ungesagt“ erzählt von all den Gedanken, Gefühlen und Worten, die in einem Menschen verborgen bleiben.

Es geht um Menschen, die viel zu sagen hätten – über Liebe, Sehnsucht, Angst, Hoffnung, Dankbarkeit oder den Wunsch nach Nähe. Doch Unsicherheit, fehlender Mut, Angst vor Ablehnung oder mangelndes Selbstvertrauen halten sie davon ab, diese Worte auszusprechen.

Nach außen sieht man vielleicht nur einen Menschen. Doch dahinter kann sich eine ganze Welt voller Gedanken und Gefühle verbergen.

Das Lied möchte daran erinnern, genauer hinzusehen und zuzuhören. Denn manchmal braucht es nur eine Frage, ein offenes Ohr oder ein wenig Mut, damit etwas ausgesprochen werden kann, das viel zu lange verborgen war.

„Ungesagt“ ist ein Lied über das, was in uns lebt – und über all das, was verloren gehen kann, wenn wir es niemals aussprechen.

UNGESAGT

[Intro]

[Verse 1]
Stimmen, die sie nie befreit
Bilder, die kein Auge sieht
Tief vergraben, weit und breit
Ein Licht, das niemand rieht

[Chorus]
So viel bleibt ungesagt
So viel geht still verlor’n
Was niemals jemand fragt
War … nie … ge … bor’n

[Verse 2]
Hinter Augen, dunkel, weit
Schläft ein Ozean aus Zeit
Wer sie sieht, sieht nur die Haut
Nie das Reich, das sie gebaut

[Chorus]
So viel bleibt ungesagt
So viel geht still verlor’n
Was niemals jemand fragt
War … nie … ge … bor’n

[Bridge]
Nicht Leere – nein
Zu viel, zu tief
Ein ganzes Meer
Das nie ein Schiff berief

[Chorus]
So viel bleibt ungesagt
So viel geht still verlor’n
Was niemals jemand fragt
War … nie … ge … bor’n

[Outro]

Rechte: © 2026 Stefan Kierek. Lied, Text und Bild sind meine kreative Schöpfung. Alle Rechte vorbehalten – eine Verwendung, Vervielfältigung oder Bearbeitung ist ohne meine Zustimmung nicht gestattet.

Der Liedtext wurde von mir selbst verfasst; Vertonung und Bild wurden mit KI-Werkzeugen nach meinen eigenen Vorgaben erstellt.

Veröffentlicht unter Musik, Poesie | Tags: Musik, Poesie, Songs | Hinterlassen Sie einen Kommentar |

„Im Stillstand gefangen“

Geschrieben am August 7, 2026 Von Kierek

Ein selbst geschriebenes Lied, vertont mit KI-Unterstützung

Worum es geht

Das Lied handelt von der Lähmung des ewigen Abwägens – vom Zögern, das sich hinter Gründlichkeit versteckt. Jemand bittet um einen Weg, um eine Tat, um eine Entscheidung, doch zurück kommen nur Erklärungen, Mails voller Begründungen und das Streben nach einer Perfektion, die nie eintritt. Am Ende ist alles gesagt und nichts getan: Man dreht sich im Kreis und bleibt am alten Fleck.

Ich möchte damit den schmalen Grat zwischen sorgfältigem Nachdenken und handlungshemmender Grübelei sichtbar machen. Nicht jede Antwort braucht ein weiteres „Ja, aber“ – manchmal ist der einzige Ausweg aus dem Stillstand die Handlung selbst. Der wiederkehrende Refrain steht für genau diesen Kreislauf, der sich nicht auflöst, solange man ihn nur bedenkt statt durchbricht.

Wie das Lied entstanden ist

Den Text habe ich selbst geschrieben – Wortwahl, Bilder und Aufbau stammen von mir. Für die musikalische Umsetzung habe ich eine KI genutzt und ihr dabei konkrete Vorgaben gemacht: Stilrichtung, Stimmung, Tempo, Art des Gesangs und vor allem die Instrumentierung.

Bewusst gewählt ist, dass jede Strophe einen eigenen klanglichen Schwerpunkt trägt: die erste Strophe die Streicher, die zweite das Saxophon, die dritte das Klavier. Im Refrain wirken alle Instrumente zusammen – als klangliches Bild für den Moment, in dem alles zusammenkommt. An den gesetzten Kommas im jeweils letzten Satz habe ich zudem gezielte Gesangspausen vorgegeben, damit die Worte Raum zum Nachwirken bekommen.

Die KI war also das Werkzeug für Klang und Arrangement – die inhaltlichen und gestalterischen Entscheidungen liegen bei mir.

Der Liedtext

[Intro] Instrumental

[Strophe 1 – Streicher im Vordergrund]
Du fragst ihn nach Weg, er gibt dir ein Meer an Erklärungen, doch keinen Plan.
Jede Antwort ein Umweg, … ein weiteres Versteck, … und du stehst noch immer am alten Fleck.

[Refrain]
Die Frage ist klar, doch deine Antwort dreht sich wie ein Kreis, im Stillstand gefangen, … du kennst diesen Preis.

[Strophe 2 – Saxophon im Vordergrund]
Eine Tat, die zählt, doch er schreibt einen Brief voller Gründe, warum es nicht geht.
Die Tinte trocknet, … die Zeit vergeht, … doch die Handlung bleibt aus, … sie geschieht nie.

[Refrain]
Die Frage ist klar, doch deine Antwort dreht sich wie ein Kreis, im Stillstand gefangen, … du kennst diesen Preis.

[Pause – instrumentales Zwischenspiel]
Instrumental

[Strophe 3 – Piano im Vordergrund]
Er denkt und denkt, doch der Moment ist verpasst, weil er immer noch wägt, was zu tun.
Alles muss perfekt sein, … doch perfekt ist nie, … und so bleibt er stehn.

[Refrain]
Die Frage ist klar, doch deine Antwort dreht sich wie ein Kreis, im Stillstand gefangen, … du kennst diesen Preis.

[Outro]
Instrumental

Rechte: © 2026 Stefan Kierek. Lied, Text und Bild sind meine kreative Schöpfung. Alle Rechte vorbehalten – eine Verwendung, Vervielfältigung oder Bearbeitung ist ohne meine Zustimmung nicht gestattet.

Der Liedtext wurde von mir selbst verfasst; Vertonung und Bild wurden mit KI-Werkzeugen nach meinen eigenen Vorgaben erstellt.

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