
Ein Album, inspiriert von den Bildwelten des Hieronymus Bosch: Mönchsgesang trifft auf elektronischen Groove, und die Dämonen des 15. Jahrhunderts tragen heute andere Kleider.
Hieronymus Bosch malte vor über 500 Jahren Höllen, Versuchungen und Narren. Seine Bilder wirken bis heute erstaunlich vertraut. Genau daraus ist dieses Album entstanden: sieben Lieder, die Boschs Bildsprache auf die politische Lage unserer Zeit übertragen.
Der Klang
Die Songs verbinden mittelalterlichen Mönchsgesang mit ruhigen elektronischen Grooves. Lateinische Zeilen stehen neben deutschen Texten, Kirchenorgel und Röhrenglocken neben Synthesizerbässen. Alt und neu klingen hier bewusst zusammen, denn darum geht es auch inhaltlich.
Das Intro: Omnia Mutantur
Am Anfang stand ein einziger Song: „Omnia Mutantur – Alles verändert sich, nichts vergeht, die Zeit fließt, das Leben bleibt.“ Daraus wurde die Grundidee des ganzen Albums. Die Zeiten ändern sich, die Orte auch, doch das Böse kehrt immer wieder zurück.
Das Musikvideo zeigt genau das: Der Teufel tritt als Redner vor eine Menschenmenge, in neun verschiedenen Epochen. Vom Hochmittelalter über den Dreißigjährigen Krieg, Napoleon und die Weltkriege bis in eine ferne Zukunft auf einem fremden Planeten. Jedes Mal ist die Kulisse eine andere, und jedes Mal ist es dieselbe Szene.
[VIDEO: Omnia Mutantur]
Die sechs Lieder
Auf das Intro folgen sechs Songs, die jeweils ein Motiv aus Boschs Werk aufgreifen:
Die süße Lüge – Verführung durch Desinformation
Im Chor des Wahnsinns – der kollektive Wahnsinn
Der Tempel fällt – die Zerstörung der Ordnung
Requiem für die Stummen – Krieg und Zerstörung
Die Früchte der Gier – Gier und moralischer Zerfall
Die kleine Flamme – Hoffnung und innerer Widerstand
Das Album endet bewusst nicht in der Dunkelheit. Die letzte Flamme ist klein, aber sie brennt.
Zur Albumseite
Alle Songs, Texte, Videos, Übersetzungen und die Hintergründe
zu den Bosch-Motiven findest du auf der eigenen Albumseite:
Credits
Texte und Konzept: Stefan Kierek
Musikalische Planung, Arrangement und Auswahl: Stefan Kierek
Umsetzung: KI-gestützte Apps